Vielfältiges, wirksames Lernen durch die Möglichkeiten der neuen Lernräume auf drei Ebenen:

Die 1. Pädagogen, die LehrerInnen.
Bewusst im Plural gehalten, denn die neuen, offenen Lernräume ermöglichen eine Zusammenarbeit bzw. Ko-Kreativität mit allen dazugehörenden Kommunikationselementen, wie Nonverbale Sprache, sehen und gesehen werden, Feedback, Fehlerkultur, Teambesprechungen uvm. Dies als eine Voraussetzung sowohl für das Lernen der Kinder, als auch für das Lernen der Organisation.

Die 2. Pädagogen, die MitschülerInnen.
Bekanntermaßen lernen Kinder in Peergroups oder altersgemischten Settings wirksam voneinander. Das bedeutet, dass es regelmäßige Mehrstufensettings geben muss, ohne Mehrstufen- oder Familienklassen zu führen. Gleichermaßen müssen einzelne Schüler, Lernpartner oder -gruppen im Raum die passenden Lernmöglichkeiten vorfinden können.

Der 3. Pädagoge, der Raum.
„Clusterung“ und räumliche Transparenz, siehe oben, waren in der Ausschreibung zum Neubau bereits integriert. Der Raum hat hier zwei „Zielgruppen“. Zum einen soll er, differenzierter gesagt, sollen die verschiedenen Räume, Nischen, Emporen, Balkone oder andere Flächen für die SchülerInnen optimal lernwirksam sein. Zum anderen soll er das Kerngeschäft unserer Branche, das „Lehren und Lernen“ für die Lehrkräfte und alle anderen relevanten Personen der Organisation optimieren. Beides ist natürlich nicht getrennt zu betrachten.

Naturgemäß stehen alle drei Ebenen in Wechselwirkung zueinander.