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DER UNTERRICHTCOMPUTERUNTERSTÜTZTER UNTERRICHTIn einem Rundschreiben an alle Volksschulen hat Frau LSI Helga Thomann schon im Jahr 2005 auf die Bedeutung eines computerunterstützten Unterrichts hingewiesen. Im Lehrplan wird der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) vor allem zur Differenzierung und Individualisierung empfohlen.Seit dem Schuljahr 2004/05 wurden wir v.a. durch großzügige Spenden unserer Eltern mit Rechnern, Flachbildschirmen und einem Laptop ausgestattet. In meiner Klasse standen so sechs PC-Arbeitsplätze. Recht passable Voraussetzungen also für computerunterstützten Unterricht. Kein Vergeich allerdings zu den Möglichkeiten vieler Landschulen. Daher bitte ich weiterhin, nicht mehr gebrauchte Geräte, v.a. Laptops (schwacher Akku egal!) und Flachbildschirme der Schule zu spenden! Für die neu geplante Schule habe ich bereits den Wunsch deponiert, einen Raum bzw. eine Klasse mit ca. 14 Notebooks und einem Beamer auszustatten. Das sollte für eine Schule des 21. Jahrhunderts wohl möglich sein. Doch nun wieder zur Gegenwart: Computereinsatz im Unterricht erfolgt hauptsächlich in offenen Lernphasen: Andere Spiele als Lernspiele gibt es auch, aber selten. Etwa während einer verregneten Pause oder nach erfolgreich getaner Arbeit. Zum Thema "Helfen" möchte ich noch einen häufig beobachteten und von mir auch bewusst eingesetzten Aspekt erwähnen: Bei fast allen Tätigkeiten der Schüler am PC ist das gegenseitige Weitergeben von "know how" - das oft ganz beiläufig und blitzschnell vonstatten geht - ein intensiver Lernprozess aller Beteiligten auf gleich zwei Ebenen: Zum einen wird das Handling (Wo muss ich jetzt drücken?) scheinbar ganz nebenbei vermittelt; zum anderen wollen alle Beteiligten zum Ziel kommen, also die Inhalte am Bildschirm erfahren, üben, lernen. Zum Schreiben von längeren Texten steht im Unterricht in der Regel nicht so viel Zeit zur Verfügung. Die Schüler lernen aber die Grundlegenden Tastenfunktionen. Sehr wohl lasse ich Kinder auch manchmal eigene Texte zu Hause schreiben und diese ausgedruckt bringen. Die Einrichtung eines E-Mail-Accounts für jedes Kind (ab der 3. Klasse) hat sich schon einmal bewährt. Zum Beispiel gab ich kleinere Aufgaben via E-Mail, die ich dann zurückgemailt bekomme. Das Internet ist sonst - noch - kaum Thema, ganz einfach, weil wir keinen Anschluss in Reichweite besitzen. Weil das Web neben wirklich interessanten Inhalten leider auch viel zu viel Ungeeignetes verbreitet, und die Kinder gerade das blitzschnell herausgefunden haben, rate ich Eltern immer gemeinsam mit den Kindern zu surfen bzw. sich für das Surfverhalten ihrer Kinder zu interessieren. Schließlich endet jede Sitzung mit dem Ausschalt-Knopf. Und der sollte auch bei größter Computer-Begeisterung gerade bei Volksschulkindern rechtzeitig gefunden werden. Schabus Harald |
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